Hintergründe

Planung 2019

15/01/2019
Don Porno weiß: ES WIRD ZEIT!

Ein verspätetes frohes neues Jahr wünschen euch die Kapeiken!
Wir blicken gerade auf ein sehr erfolgreiches Jahr 2018 zurück, indem wir unser neustes Album „Rock O‘ Koma“ aufnehmen und veröffentlichen konnten. Dank einer gewaltigen Fanleistung von über 10.000 Euro Crowdfundingsumme aus 2017.
Das Album kommt bei euch gut an, die Verkäufe laufen, die CDs waren auf einigen Konzerten am Merchandise-Stand ziemlich begehrt! Bislang durften wir uns über haufenweise positives Feedback freuen – für uns ein weiterer Schritt und die Verwirklichung des Plans, uns als Band weiterzuentwickeln.
Aber auch die Auftritte in 2018 waren Erfolge. Ein paar, die mir persönlich besonders in Erinnerung geblieben sind, habe ich herausgepickt und möchte euch gern davon berichten. Damit ihr mal seht, was ihr verpasst habt 🙂
Den Jahresauftakt bildete das Konzert im „Tanzenden Einhorn“. Als wir zuletzt 2016 dort auftraten war es schon stark, aber auch diesmal war die Stimmung großartig und wir spielten vor einem tanzenden und singenden Publikum. Wir spielten viele Zugaben und zu späterer Stunde, als selbst die Technik schon abgebaut und verstaut war, noch eine Unplugged-Zugabe. Also ein Highlight!
Einen LARP-Großcon machen wir ja eigentlich jedes Jahr, 2018 waren es tatsächlich sogar zwei mit dem „Jenseits der Siegel“ und dem „Conquest of Mythodea“. Beides Heimspiele, da sie die Insel Mythodea bespielen, die zu unserer fiktiven Heimat zählt. Wir haben hier unsere ersten Konzerte in 2012 gespielt und kehren stets an diesen Ort zurück. Insgesamt sind wir bei beiden Cons über 13 mal aufgetreten (völlig irre, wenn man diese Zahl so liest…), aber besonders hängengeblieben ist bei mir der Auftritt in einem separaten Zelt in der Taverne „Roter Stern“. In mittelalterlicher Clubatmosphäre spielten wir sehr persönlich und nah am Publikum. Es waren viele Gäste fort, die uns noch nicht kannten und das mögen wir ohnehin immer gern. Daher planen wir auch in 2019 wieder beide Veranstaltungen mit ein und sind in Verhandlungen mit dem „Roten Stern“, solche Auftritte regelmäßig über das gesamte Conquest anzubieten.
Aber die größten Highlights waren mit Sicherheit die vier Konzerte als Vorband zu „Mr. Hurley und die Pulveraffen“. Wir spielten zum Jahresbeginn in Köln und Dresden, Ende 2018 erneut in Hameln und Heidelberg vor dieser meganetten Truppe. Und mit Truppe meine ich nicht nur die Bandmitglieder an sich, sondern ihr gesamtes Team drum herum und im Hintergrund. Es war für uns eine riesige Erfahrung und alle Konzerte ein Erfolg. Jedesmal spielten wir vor einer Crowd aus 300-700 Leuten, wovon uns -wenn überhaupt- nur ein klitzekleiner Bruchteil überhaupt kannte! Spätestens nach dem dritten Lied hatten wir sie aber auf unserer Seite und spielten in Köln sogar eine Zugabe, was für eine Vorband eigentlich nicht üblich ist.

Also viele Gänsehautmomente! Jedem, der dabei war und mit uns gefeiert hat, an dieser Stelle nochmal herzlichen Dank!

Nun planen wir gerade 2019. Einige Auftritte sind schon klar und werden die kommenden Tage hier veröffentlicht. Unter anderem spielen wir auf der „Fette Heide“ in Luhmühlen, dem Preevent beim Conquest und wieder mal im Tanzenden Einhorn.

Aktuell und wichtig ist gerade die Abstimmung für das Mediaval-Festival in Salb. Dort haben wir uns für den Newcomerpreis als beste Mittelalter-Rock-Band beworben und es winkt ein Auftritt bei diesem Festival. Die anonyme Abstimmung läuft noch bis 20. Januar und dauert wenige Sekunden:
https://voting.festival-mediaval.eu
Ein kleines Projekt möchte ich zum Abschluss noch ankündigen und werde es sicherlich in einem späteren Blogeintrag in diesem Jahr noch vertiefen. Ich arbeite gerade an einem LARP-Sampler. Viele Diskussionen im Netz, welches die angebrachteste Musik auf einem Liverollenspiel sein sollte, haben mich dazu bewegt (noch) unbekanntere KünstlerInnen aufzunehmen und ihre eigenen Songs zu veröffentlichen, die sie sonst im LARP vortragen. Es verbinden sich unterschiedliche Musikrichtungen, tolle Texte, starke Stimmen und wunderbare Musik. Seid also wachsam und sichert euch schnell den Sampler, sobald er erscheint. Wir werden natürlich mit neuem Liedgut ebenfalls vertreten sein.
Denkt an eure Stimme für uns auf https://voting.festival-mediaval.eu
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gehabt euch Wohl
Fistus Famos

Hintergründe

Es ist vollbracht!

01/04/2018

Lange stand hier nichts Neues, was unserer dauerhaften Anstrengung geschuldet war, die Rock O‘ Koma fertigzustellen und vor allem die Crowdfunding-Dankeschöns zu produzieren. Man glaubt es kaum, aber viele Dankeschöns haben wir für euch selbstgemacht und nur das Nötigste in Auftrag gegeben. Die Stickarbeiten auf dem Lederarmband beispielsweise, die Goldschmiedearbeiten und den Met haben wir herstellen lassen. Die Piks aus Zinn haben wir aber selbst gegossen, die Lederarmbänder selbst geschnitten, gestanzt und genietet, die Wollmützen gehäkelt und das Kartenspiel zusammen mit unserem guten Kumpel Franzl selbst entwickelt – Dafür ein riesen Dank an Franzl an dieser Stelle.

Miss Geschick bei der Arbeit
Antje alias Miss Geschick beim Häkeln der Kapeiken-Mützen

Jetzt aber zum Hauptthema: Die finale CD-Produktion
Im Januar war alles im Kasten, also sämtliche Aufnahmen abgeschlossen. Nun benötigten die einzelnen Spuren noch die richtigen Lautstärkeverhältnisse, Kompressoren, Effekte, also das, was man unter dem „Mix“ versteht. Das war Ende Februar abgeschlossen, zeitgleich waren Cover, Booklet und CD-Design fertig. Im März begannen Miss Geschick und ich die Dankeschön-Pakete für unsere Unterstützer zu basteln. Mitte März wurde der Mix dann „gemastert“, also nochmal veredelt oder ganz plakativ: Alles wurde noch lauter und fetter! Kurz danach begann schon die Pressung und die CD ging in den digitalen Vertrieb. Zu unserem Releasekonzert am 24. März waren 95% der Dankeschöns fertig hergestellt oder geliefert worden. Lediglich „Gig“ , das Kapeiken-Kartenspiel, fehlte noch, das aber glücklicherweise genau am Tag des Konzertes geliefert wurde, so dass wir ganze drei Stück auf unserem Merchandise-Stand hatten.

Fistus bei der Arbeit
Das letzte Lederarmband kurz vor dem CD-Releasekonzerts

Panisch waren wir, als das Presswerk uns mitteilte, dass die Rock O‘ Koma zu unserem Konzert nicht fertig werden würde. Wir bekamen es schließlich hin, dass 100 Stück vorläufig hergestellt wurden, die dann unser guter Lupulus aka Knick Knack und Finnen auf dem Weg von Fürth nach Hamburg abholten! Ein CD-Release-Konzert ohne CDs… das wär’s ja noch gewesen!

 Das Konzert im „tanzenden Einhorn“ war ein Kracher! Wir haben das komplette Album runtergespielt plus unsere bekanntesten Songs. Nach diesen 21 Songs haben wir später am Abend auf Bitten der Gäste noch eine unplugged Session abgehalten. Besonders hat mir der Refrain von „Hypolykantroph“ gefallen, als das gesamte tanzende Einhorn das „ooooh ohhoh ohh“ mitgrölte. Das war ein Wow-Erlebnis!
Der ganze Abend war sehr, sehr schön. Mal wieder eine mega Stimmung wie bereits im Dezember 2016, als wir das erste Mal im tanzenden Einhorn spielten. Immer wieder gern.
Am Donnerstag kamen endlich die restlichen CDs und ich habe die dritte Welle mit 50 Päckchen und Briefen verschickt. Insgesamt waren es ca. 170 Päckchen, Pakete, Großbriefe und Briefe. Mittlerweile sollten alle angekommen sein, wir haben schon einige begeisterte Rückmeldungen und witzige Fotos mit den Perücken-Mützen bekommen. Es fühlt sich großartig an! Jetzt hoffen wir nur noch, dass diejenigen, die ihre Rock O‘ Koma nicht zu Ostern bekommen haben uns dies nicht allzu übel nehmen.

Don Porno beim Verschicken
Fleißig, fleißig….einpacken, beschriften und ein Schluck Bier

Der nächste, zumindest „halb-öffentliche“ Auftritt wird auf dem Jenseits der Siegel im Mai sein. Wann ihr uns dann live erleben könnt, lest ihr die nächsten Wochen und Monate auf unserer facebook-Seite oder hier auf unserer Seite. Bleibt also in Kontakt, damit ihr uns nicht verpasst.
Gehabt Euch Wohl,

euer Fistus Famos

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Endspurt!

28/11/2017

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Jetzt geht es um Alles oder Nix. Gerade sieht es etwas eng aus, aber noch ist es machbar und wir glauben ganz fest daran.

Es geht um unsere Finanzierung für unser neues Album. Aus eigener Kraft können wir es nicht stemmen und benötigen deshalb die Unterstützung von Menschen, die das Album quasi im Voraus kaufen und somit die Kosten für die CD-Produktion übernehmen. Über 140 Personen helfen uns bereits dabei und obwohl das schon großartig ist, brauchen wir noch weitere 20 Personen.

Macht Werbung für uns oder schließt euch am besten den anderen „Crowdfundern“ an.

Hier ist der Link dazu:
www.startnext.com/die-kapeiken-das-zweite-album

Jetzt wollt ihr aber sicher endlich wissen, was sich bei der CD-Produktion so tut. Daher nun der direkte Schwenk zu dem was seit unserem letzten Beitrag passiert ist.

Wir sind durch mit der Vorproduktion! 13 Lieder wurden von uns und unserem Produzenten Tobi überarbeitet und dann „auf Klick“ aufgenommen. Mit „Klick“ meinen wir eine Metronomspur, die uns das Tempo vorgibt. Unsere Aufnahmespuren dienen später in der Produktion als Pilotspur. Das bedeutet, das Tempo der Songs ist gesetzt und nun müssen wir die noch etwas roughen, einzelnen Aufnahmespuren von Bass, Cajon, Gitarre, Gesang etc. mit guten Aufnahmespuren austauschen.
Ähh….hä??
Machen wir mal ein Rollenspiel zur Verdeutlichung.

Stellt euch vor, ihr seid Don Porno, der Cajon-Trommler der Kapeiken und sollt die Cajon für den Titel „Feuerball“ eintrommeln. Ihr sitzt alleine in einem Raum, eure Cajon ist perfekt mit mehreren Mikros abgenommen. Über eure Kopfhörer hört ihr neben der standardmäßigen Metronomspur (Klick) nun außerdem die Bestandteile des Songs, die ihr hören wollt. Don Porno wählt gern den Bass, die Gitarre und den Gesang, hauptsächlich für das Zusammenspiel und zur Orientierung. Dann wird auf REC gedrückt und ihr trommelt los. Fertig! Der Bassist macht danach das Gleiche mit seinem Instrument und seiner persönlichen Spurauswahl, dann der Gitarrist und so weiter. Bis jede individuelle Spur von jedem eingespielt ist. Fertig!

Die Liebe & Hiebe, unser Debutalbum, wurde dagegen live aufgenommen. Wir haben alle gleichzeitig gespielt und alles wurde gleichzeitig aufgenommen. Das ist kein schlechtes Mittel und hat auch seinen Charme, aber diesmal wollten wir jedes Lied genau sezieren und analysieren.
Momentan bereitet sich jeder zu Hause auf diese oben beschriebene Produktion vor. Direkt nach Silvester geht es los und bis dahin sitzt jeder der Kapeiken mit Kopfhörern zu Hause und übt für seinen großen Tag im Studio.

Aber man kann es schon erahnen. Es wird groß! Ich behaupte wir züchten ein kleines Monster und wenn wir es am 1. März 2018 frei lassen wird es sich gnadenlos in eure Gehörgänge fressen. Aber habt keine Angst, es tut nicht weh und wird euch gefallen, ganz bestimmt.

Ich hoffe sehr, dass ich als nächstes von dem erfolgreich beendeten Crowdfunding berichten und euch dann eine Aussicht auf das, was danach kommt, bieten kann: Die CD-Produktion, der Booklet-Entwurf, die Geheimnisse des Mixens und Masterns und andere sehr interessante Dinge 😉

Bis dahin.
Gehabt euch Wohl,
Fistus Famos

Hintergründe

Warum 10.000€

05/11/2017

Ein guter alter Kumpel fragte mich: „Warum sammelt ihr diesmal so viel Geld im Crowdfunding? Viel mehr als letztes Mal. Habt ihr kein Geld verdient über eure Auftritte?“

Ich hatte ihm an dem Abend eine schnelle Antwort gegeben und konnte ihn wohl überzeugen, denn er hat uns inzwischen unterstützt, also „gecrowdfunded“.
Aber es gibt bestimmt noch mehr unter euch, die ähnliche Gedanken haben, aber uns nicht direkt diesbezüglich ansprechen. Ist ja auch irgendwie unangenehm. Ich nehme es euch also ab und gebe ungefragt die Antwort:

Die Summe einer CD-Produktion enthält nicht nur, wie wir 2015 bei unserem ersten Crowdfunding fälschlicherweise dachten, das Geld für Aufnahmen, Pressung der CD, Coverdesign und Bookletprint! Wir müssen auch das Drumherum des Crowdfundings produzieren, wie Werbung bei facebook, Herstellung der Dankeschöns wie T-Shirts, Lederarmbänder, Broschen, Met etc. und deren nicht unerheblichen Versand.

Bei unserem ersten Crowdfunding zur Liebe & Hiebe ist uns das beinahe auf die Füße gefallen. Wir hatten 4.500 Euro geplant und hatten am Ende tatsächliche Ausgaben von über 8.000 Euro. Zum Glück war das Ganze mit 7.050 € überfinanziert, so dass wir „nur“ eine kleine Summe aus eigener Tasche hinzupacken mussten. Somit wollten wir diesen Fehler kein zweites Mal machen.

Ihr fragt euch nach dieser Rechnung sicherlich, ob dann für das zweite Album 7.000 Euro als Zielmarke nicht gereicht hätten. Warum gleich 10.000 Euro? Unser Debutalbum war doch sogar ein Doppelalbum und die Rock O‘ Koma nicht…?

Die Antwort liegt in der Qualität. Bei der Liebe & Hiebe lagen mit Fronturlaub, Hack, Marlen und Militärische Grundlage bereits vier Lieder fertig aufgenommen vor. Wir mussten nur vier weitere Lieder plus das Intro im Studio für die Liebe (CD 1 des Doppelalbums) aufnehmen. Die Hiebe (CD 2) wurde vollständig im Homerecording aufgenommen.

Das war nicht schlecht, wie viele Besitzer dieses Debutalbums bestätigen können, aber es ist natürlich nicht das Optimum. Wir haben selbst den Anspruch von Jahr zu Jahr und von Album zu Album besser zu werden und wollen, dass unsere Fans und Hörer dies auch spüren und vor allem hören können. Die Liederqualität kann man mit Erfahrung und viel Übung verbessern. Aber oft kommt man da an seine Grenzen und benötigt außenstehende, neutrale und erfahrene Personen, die einem in die richtige Richtung leiten können um somit die einzelne Liedqualität zu verbessern. Eine solche Person haben wir mit Tobias Schneider, Produzent im Tonstudio DocMaKlang, gefunden, der die Vorproduktion des Albums begleitet. Die Arbeit mit und von Tobi, sowie die Nutzung des DocMaKlangs kosten natürlich Geld. Des Weiteren werden wir alle 13 Lieder im selbigen Studio im Januar aufnehmen. Das Homerecording verwenden wir nur noch, um Songideen festzuhalten und um diese mit jedem Bandmitglied teilen zu können.

Hier nun eine grobe Finanzplanung fürs Verständnis:
Studio inkl. Unterbringung 6.500 €
Design, Druck, Pressung & Vertrieb der Rock O‘ Koma 2.000 €
Dankeschöns (Lederarmband, T-Shirts, Kartenspiel, Broschen…) ca. 1.250 €
Versandkosten ca. 250 €

Dazu kommen noch die Gebühren für unsere Crowdfundingseite auf „Startnext“ und Werbekosten für facebook. Diese laufen momentan aus unserer eigenen Tasche, da sich über die tatsächliche Anzahl der Crowdfunder noch die Herstell- und Versandkosten der Dankeschöns ändern könnten.

Warum finanzieren wir die Rock O‘ Koma nicht über unsere Konzerteinnahmen oder zumindest einen Teil davon?

Das hat sicherlich auch was damit zu tun, wie wir wahrgenommen werden. Wir sind keine große Band, die von lukrativen Konzerten zu gut bezahlten Auftritten hin und her taumelt. Das Musikprojekt „Kapeiken“ machen wir als Hobby. Man kann meiner Meinung nach in Deutschland nicht von der Musik allein leben, es sei denn man heißt Herbert Grönemeyer oder Peter Maffay. Das Gönnerpaket, welches ein Konzert von uns beinhaltet, kostet 500 Euro. Wir sind fünf Bandmitglieder und kommen aus Süd- und Norddeutschland. Nun kann jeder selber rechnen. Trotzdem gehen wir nicht immer Plusminus Null raus und verdienen natürlich auch was. Dieses Geld fließt zu 100% in die Band. In erster Linie werden alle Kosten gedeckt und danach machen wir etwas Sinnvolles für die Weiterentwicklung der Band. Wir haben damit die „Keulen & Beulen“ selbst finanziert und uns zuletzt uns vollständig neu einkleiden lassen. Dies war bitter nötig, nicht nur im Hinblick auf unser Fotoshooting zur Rock O‘ Koma, sondern auch weil unsere alte Kleidung durchgerockt war.
Ich hoffe ich konnte einige von euch nun mit diesem tiefen Einblick in unser Bandgefüge verständlich machen, wie die Summe der CD-Produktion zusammengekommen ist und hoffe darauf, dass sich weitere „Crowdfunder“ finden, die uns helfen, unsere CD zu verwirklichen.

Hier noch mal der link:

www.startnext.com/die-kapeiken-das-zweite-album

Gehabt euch wohl,
euer Fistus Famos

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Das erste richtige Fotoshooting

27/09/2017

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Heiner meinte zu uns, dass ein Fotoshooting richtig anstrengend sei und wir nach 6 Stunden ausgepumpt wären. Heiner ist unser Fotograf, der uns auch schon häufiger bei Liveauftritten fotografiert hat und Heiner behielt Recht!

Es war mega-anstrengend. Beim Schminken stillsitzen, danach eine Pose, eine Grimmasse oder ein Lächeln einnehmen, dazu auch noch kreative Ideen haben und die wiederum umzusetzen geht an die körperliche und geistige Substanz. Los, sei jetzt cool! Sei jetzt lustig! Du musst authentischer wirken! Kannst Du mal anders gucken?

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Vor allem Don Porno ging das auf den Senkel. Er war irgendwann echt genervt. Dies wiederum hätte sich auch auf die Gesamtstimmung auswirken können, aber zum Glück hatten wir ja den immer gut gelaunten Finni dabei. Der zog das Shooting cool durch und wir ließen uns von ihm anstecken. So haben wir echt ne Menge geschafft.

Wir hatten uns natürlich ein paar Ziele gesetzt. Das Wichtigste war das Gruppenbild im Stile von Manowar für unser Rock O‘ Koma-Cover, das -passend zu den letzten CDs- wieder überarbeitet und in eine echte Zeichnung umgesetzt werden wird. Glücklicherweise mussten wir dafür nicht auf einen Hügel oder Vulkan klettern, unsere mitgebrachten Kisten simulierten die höhenversetzen Positionen ganz gut.

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Dann wollten wir noch die klassischen Bandfotos mit und ohne Instrumente, Portraits und liedbezogene Themenfotos für unser Booklet. Das alles hatten wir nach vier Stunden im Kasten.

Eine weitere, wenn auch nicht so wichtige, Foto-Idee war es, gestellte Aufnahmefotos im Tonstudio zu machen, denn unser Fotoatelier war im gleichen Gebäude wie das DocMaKlang, in dem wir gerade aufnehmen. Es lag also nahe und wäre ein Einfaches gewesen es umzusetzen, aber die Fotos ließen sich nicht mehr realisieren, denn die nötige Kraft fehlte einfach. Zeit hätten wir wohl noch gehabt.

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Im nächsten Blogeintrag kann ich bereits von unserem zweiten Termin zur Vorproduktion berichten. Der ist nämlich schon nächste Woche und wir machen uns dann an „Hypolykantroph“, „Hymne auf Stahl“, „Weltherrschaft“, „Mein Schwert“ und „Tausend Monster“ ran. Ich werde dann wieder einen tonalen Einblick in diese Vorproduktion bieten.

Hier nochmal ein Ausschnitt aus unserer letztenSession.

Kapeiken Vorproduktion Rock O‘ Koma Part 1

Zum Schluss kann ich nur erneut auf unser Crowdfunding verweisen. Es ist sehr, sehr wichtig, dass es ein Erfolg wird, ansonsten wird es keine „Rock O‘ Koma“ geben. Wenn ihr also noch nicht zugeschlagen habt um euch eins der tollen Pakete zu sichern dann ist hier der Link:

www.startnext.com/die-kapeiken-das-zweite-album

Macht auch Werbung über die üblichen Kanäle und ladet Freunde ein, uns

zu unterstützen. Wir können jede Hilfe gebrauchen.

Gehabt euch Wohl,

euer Fistus Famos

Hintergründe

Es geht los!

31/08/2017
Tobi und Marco DocMaKlang Vorproduktion August 2017

Seit heute ist unsere Crowdfunding-Seite über Startnext erreichbar.

Zwar kann man noch nicht in die Finanzierung einsteigen, aber ihr könnt euch schon das Werbevideo anschauen, die Bilder begutachten, Rechtschreibfehler finden und uns Feedbacks schreiben, damit wir die Seite bestmöglich aufpäppeln können. Tragt euch bitte unbedingt als Fan ein, denn eine große Anzahl an Fans ermöglicht uns den Übergang in die Finanzierungsphase und dies ist natürlich die entscheidende Phase! Auch diesmal könnt ihr Dankeschöns erwerben, die es wirklich in sich haben und die es ausschließlich im Crowdfunding gibt. Also schaut mal vorbei:

www.startnext.com/die -kapeiken-das-zweite-album

Ihr könnt auf der Crowdfunding-Seite auch in einen Beispieltrack reinhören. Dadurch bekommt ihr schon mal einen Eindruck von unserem ersten Vorproduktionstermin im Osnabrücker Tonstudio DocMaKlang im August. Es ist natürlich noch NICHT die Endfassung. Es ist nur ein Mitschnitt für uns, damit wir unsere Ideen und Änderungen nicht vergessen und nun für die Endaufnahme proben können.

Juli im DocMaKlang August 2017

Wir produzieren die Rock O‘ Koma mit Tobias Schneider, der sich bereits einen Namen mit „Mr. Hurley und die Pulveraffen“ gemacht hat. Vor Allem  das Album „Voodoo“ von den Pulveraffen hat es uns angetan. Aber auch Bands wie die Pressgёng oder Habenichtse waren bereits hier und haben mit Tobi zusammengearbeitet.

Tobi ist ein ruhiger, besonnener Mensch. Im ersten Moment wirkt er sogar ein wenig schüchtern. Er ist aber in seinen Vorstellungen sehr gradlinig und schnörkellos: Spielt es mal schneller! Da muss ein anderer Akkord rein! Sing mal diesen Ton! Setz den Baseschlag auf die Drei! und viele andere Ideen konnten wir an vier Liedern innerhalb von drei Tagen umsetzen. Da wir diese Lieder schon im Programm haben und für uns einiges eingespielt ist, war eine Umstellung im Arrangement eine richtige Herausforderung! Wir haben es grob hinbekommen, aber es war derartig anstrengend, dass wir abends nur noch ins Hotelbett gefallen sind.

Aber es hat sich gelohnt! Vieles ergab Sinn und war irgendwie logisch. Somit konnte Tobi schnell jeden von uns auf seine Seite ziehen, so dass wir eigentlich nichts, was er uns vorgab, in Frage stellten. Ein neutraler Berater, der richtig Ahnung hat und die nötige Akzeptanz in der Band erfährt, ist Gold wert.

Florian im DocMaKlang August 2017

In den drei Studiotagen konnten wir vier Lieder abarbeiten (Feuerball, Endgegner, Kapeikenaise und Schildmaid) und haben sogar noch einen fünften (Hypolykantroph) begonnen, so dass wir hoffen können beim nächsten Vorproduktionstermin im Oktober weitere fünf Lieder fertig zu kriegen. Nach einem dritten Termin im November sind hoffentlich alle 13 Lieder vorproduziert, die wir dann im Januar 2018 innerhalb von einer Woche nochmal „in geil“ aufnehmen. Im März soll die Scheibe in den Handel gehen, aber unsere Crowdfunder bekommen natürlich zuallererst ein Exemplar und ggf. die dazugehörigen Dankeschöns. Also schlagt zu!

In meinem Septemberbeitrag werde ich euch von dem kein Stück weniger anstrengenden Fotoshooting berichten.

Denkt an die Crowdfunding-Seite und bewerbt diese unter euren Freunden und Bekannten. Eine Schwarmfinanzierung funktioniert nur mit einem großen Schwarm!

Gehabt euch Wohl,

Euer Fistus Famos